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Die Geschichte der Stricknadel

Schon vor sehr langer Zeit begann der Mensch zu stricken. Seitdem haben sich die Stricknadeln ständig weiter entwickelt: Die Materialien sind vielfältiger geworden, die Herstellung einfacher und die Nadeltypen verschiedenartiger. Doch wieviel Innovation gab es seit der Erfindung der Ur-Stricknadel wirklich?

Entdecken
1.0

3 - 4.Jahrhundert v. Chr.

Wie alt das Handwerk des Strickens ist, ist nicht exakt datiert. Vorliegende Funde deuten darauf hin, dass es schon vor der Herstellung von Teppichen, aber erst nach dem Handwerk des Webens erfunden wurde.

Das älteste, noch erhaltene Beispiel der Strickkunst ist eine Sandalen-Socke aus Ägypten

Die Geschichte des Strickens ist nicht lückenlos erforscht, da die dabei verwendeten Materialien sehr schnell zerfallen.

1.1

7. - 8. Jahrhundert n. Chr.

Das klassische Stricken, wie wir es heute kennen, hat erst nach dem siebten Jahrhundert begonnen. Ab diesem Zeitpunkt wurden zwei Nadeln zum Stricken eingesetzt, was völlig neue Möglichkeiten hervor brachte.

Früher wurden Stricknadeln meist aus Knochen, Elfenbein oder Schildkrötenpanzer hergestellt.

2.0
Bis heute:

Kaum Veränderungen seit über 1.200 Jahren

Auch heute sind Stricknadeln ähnlich konstruiert wie im Mittelalter. Es gibt nur sehr wenige Handwerkszeuge, die so wenig technische Erneuerung erlebt haben wie ausgerechnet Stricknadeln (selbst ein Hammer ist heute ein HighTec-Produkt). Die Frage ist berechtigt: Warum?

Prinzip aus dem 8. Jahrhundert: konische Spitze, langer Rundstab und aufgesetzter Endknopf - Merkmale fast aller heutigen Jackenstricknadeln

2.1
Währenddessen im

15.Jahrhundert

Erstmals um 1400 bildlich dokumentiert: das Stricken mit dem "Nadelspiel". Durch die Verwendung von 4 Nadeln erhielt man ein geschlossenes Quadrat für die Maschen, um dann mit einer freien fünften Nadel Rundformen wie z. B. Strümpfe oder Ärmel stricken zu können.

2.2
Rundstricknadel ab dem

20.Jahrhundert

Rundstricknadeln sind die Allrounder unter den Stricknadeln, denn sie sind nicht nur für runde Strickformen oder Schläuche (z. B. Ärmel, Mützen), sondern auch für flache Strickstücke geeignet, besonders für grössere Arbeiten. Aber auch Socken und kleinste Dinge können mit Rundstricknadeln gestrickt werden - man muss nur den Trick kennen. Er heisst "Magic Loop", erfunden von Sarah Hauschka, erstmals veröffentlicht in der FiberTrends Broschüre "The Magic Loop" in 2002.

Was bevorzugst du?

Rundstricknadel Jackenstricknadel

Unser Ergebnis von allen Umfrage-Teilnehmern:

% Rundstricknadel
% Jackenstricknadel
2.3
Bis ins

21.Jahrhundert

Gerade mit der modernen industriellen Produktion sind viele neue Produktvarianten auf den Markt gekommen. Bemüht um eine deutliche Differenzierung vom Wettbewerb - oft auch mit Marketingeffekten wie z. B. bunten Farben, schillernden Materialien oder edlen Aufmachungen. Das Konstruktions-Grundprinzip der Nadel jedoch stammt weiterhin weitgehend aus dem 8. Jahrhundert: konische Spitze, langer Rundstab und aufgesetzter Endknopf. Höchste Zeit also für echte Innovationen.

3.0

Die neue Generation der Stricknadel

Für Menschenhände neu erfunden. Leicht, flexibel, formvollendet.

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